Die Stiftsbibliothek zählt zu den ältesten und schönsten Bibliotheken der Welt. Bereits im 8. Jahrhundert verfügte das Kloster St.Gallen über eine bedeutende Sammlung von Büchern, die sich rasch vermehrte. Der heutige Bibliotheksraum entstand zwischen 1758 und 1767 unter der Leitung des Bregenzerwälder Baumeisters Peter Thumb. Die wechselnden Ausstellungen wertvoller Manuskripte und Unikate geben einen nachhaltigen Eindruck der St.Galler Klosterkultur.
Im Westflügel der Klosteranlagen befindet sich das Lapidarium ("Steinsammlung") der Stiftskirche. Dort sind die archäologischen Funde des um 830 bis 837 gebauten karolingischen Münsters zu sehen, sowie die Tafelbild-Austellung "Die Kultur der Abtei St.Gallen".