BEST PRICE!

Nur hier!
Zu jeder Hotelbuchung eine gratis Stadtführung!

Anreise
Abreise

Geschichte

Die Ostschweiz ist ein eigentliches «Textilland». Lange zählte sie zu den weltweit wichtigsten und grössten Exportgebieten für Stickereiprodukte. Um 1910 kam über die Hälfte der weltweiten Produktion aus der Ostschweiz, und die Stickerei bildete mit einem Anteil von rund einem Fünftel den grössten Exportzweig der gesamten Schweizer Wirtschaft.

Der Erste Weltkrieg brachte das Ende der Stickerei-Hochblüte in der Ostschweiz, und der Wirtschaftszweig verlor quantitativ an Bedeutung.

Doch der Handel und die Herstellung von Textilien haben die Ostschweiz entscheidend geprägt – und umgekehrt. Bis heute gehören zahlreiche Ostschweizer Unternehmen weltweit zu den führenden und innovativsten Anbietern der Textilbranche und verwandter Industrien – von der Haute Couture über die Medizinaltechnik bis zur Architektur. Dank Erfindergeist und Innovationskraft, Präzision und Zuverlässigkeit.

Schon lange bevor die Stadt im 19. Jahrhundert für ihre exquisiten Stickereien berühmt wurde, hatten St.Galler Kaufleute erfolgreich europaweit Handel mit Leinenstoffen aus Ostschweizer Produktion betrieben. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit war die Textilindustrie der wesentliche Wirtschaftsfaktor in der Ostschweiz. Während Jahrhunderten lebten Tausende von Familien und Arbeitern vom Handel und der Produktion von Textilien. Das Leinwandgewerbe blühte bis Anfang des 18. Jahrhunderts. Abgelöst wurde es durch die Produktion von Baumwollgeweben. Mit der Erfindung der Handstickmaschine löste die Stickerei um 1850 die Baumwollindustrie ab.

Heute prägen textile Produktionsmethoden auch Innovationen in anderen Bereichen, z.B. in der Kunststoff-, Filter- oder Leiter-Herstellung, und für die Stickerei gilt besonders die St.Galler Stickerei nach wie vor weltweit als wegweisend.